FAQ zum F-Prot Manager

 

 

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1) Warum wurde ein weiteres F-Prot Plugin erstellt?

Ich habe die von Günther Eisele vorgestellte Einbindung von F-Prot über Filter und Batches ausprobiert. Da eine solche Lösung für die Überprüfung von Mails einige Nachteile hat, kam ich auf die Idee mit dem Plugin.
Hätte ich zu diesem Zeitpunkt schon von der Existenz eines solchen Plugins gewusst, ich hätte wahrscheinlich keine einzige Zeile Code geschrieben. Als ich dann von dessen Existenz erfuhr, war mein Plugin fast reif vorgestellt zu werden.
Warum sollte ich es dann nicht auch machen?

2) Welchen Vorteil bringt die eingebaute Möglichkeit des automatischen Updates im Vergleich zu den bisherigen Lösungen?

Ich kenne aus eigener Erprobung von den anderen Lösungen nur die über die Reaktion eines Filters auf eine Mail des "F-Prot Antivirus Alert Service" und den nachfolgenden Aufruf einer Batch. Die Reaktion auf eine solche Mail scheint mir auch der einzig vernünftige Weg zu sein, da ein gelegentliches Nachschauen auf dem F-Prot-Server entweder häufig ohne Erfolg ist (keine neuen Updates vorhanden) oder zu zu späten Aktualisierungen führt.
So gesehen bringt meine Lösung mit dem separaten Programm, technisch gesehen, keinen Vorteil. Mein Hauptbeweggrund war es, separate Lösungen zu vermeiden und das Plugin damit vollständiger zu machen.
Ein Nebeneffekt für Anwender mit geringeren Kenntnissen mag es sein, dass die Parametrierung zentral erfolgt und nicht mit einem Texteditor in einer externen Batchdatei durchgeführt werden muss.
Die Anpassung von Pfaden wird für manche Anwender dadurch leichter sein.

3) Warum ist das Plugin so groß?

Alle benötigten Komponenten (FTP-Download, Entpacker etc.) werden in die Bav-Datei einkompiliert, so dass nicht noch irgendwelche Laufzeitbibliotheken benötigt werden.
Visual-Basic-Anwendungen benötigen z.B. noch eine MSVBVM?0.DLL, die auch noch mit ca. 1,3 MB zu Buche schlägt. Diese ist allerdings auf moderneren Windows-Systemen bereits vorhanden.
Diesen Vorteil hätte ich mit meiner Entwicklungsumgebung (Delphi 7) nicht. Es wäre natürlich möglich gewesen, das Plugin mit Laufzeit-Packages zu kompilieren, wodurch die Bav-Datei wesentlich kleiner geworden wäre. Allerdings wäre für die Erstinstallation ein recht großer Batzen an separaten Modulen (eben diese Laufzeit-Packages) aus dem Netz zu laden.
Gespart hätte man dann nur bei weiteren Updates. Dabei gäbe es aber einige Nachteile. Die Gesamtgöße der Packages beträgt ein Vielfaches des aktuellen Paketes, da der Linker sich ja nicht die nur benötigten Teile raussuchen könnte, sondern die kompletten Pakete auf dem Zielsystem erwartet.
Außerdem muss man dann immer sicherstellen, dass bei Änderungen dieser Pakete diese auch auf dem Zielsystem aktualisiert werden müssen. Solange jemand nicht mehrere (viele) Delphi-7-Anwendungen verwendet, macht das keinen Sinn.
Selbst wenn, wäre es bei mehreren verschiedenen Softwareherstellern nicht ohne Risiko.

Zum Schluß eine Gegenfrage:
Wen interessieren denn die Grössen von Exe- oder Dll-Dateien? Windows lädt ja nur das in den Speicher, was auch benötigt wird.